Tag des gefährdeten Nutztieres in Wackershofen 2010
Seltene Nutztierrassen im Hohenloher Freilandmuseum
in Schwäbisch Hall - Wackershofen
Impressionen vom Sonntag, 06.06.2010

Limpurger Mutterkuh Pia mit ihrem Bullenkalb Peter grast in aller Ruhe.
Züchter: Familie Munz, Untermünkheim - Haagen

Drei Kälber von der Vollzugsanstalt Schwäbisch Hall - Kleincomburg lassen sich gerne streicheln -
die jungen Besucher sind mit Eifer dabei

Dülmener Ponys von der Wilhelma Stuttgart

Die neue Betriebstafel für unsere Zuchtbetriebe wird vorgestellt.
Sie kann ab sofort bestellt werden.

.... neu und erstmals vorgestellt wurde auch die Tafel mit dem Rassetext - sie kann ab sofort
bestellt werden.
Näheres erfahren Sie bei der Geschäftsstelle.
Fotos: Dieter Kraft
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Seltene Rinderrassen auf der Slow Food Messe 2010
Limpurger, Hinterwälder und Murnau Werdenfelser Rind im Rothauspark
in der Neuen Messe Stuttgart - 15. bis 18. April 2010

Die drei alten Rinderrassen - Limpurger, Hinterwälder und Murnau Werdenfelser - hatten
im Rothauspark zwischen den Messehallen im Freigelände einen guten Platz gefunden.

Drei Kühe mit ihren Kälbern - von den Züchtern mit großem Engagement vorbereitet und vorgestellt:
Von links: Limpurger - Hinterwälder - Murnau Werdenfelser

CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Hauk und der Heilbronner Abgeordnete Dr. Bernhard Lasotta
am Stand der Alten Rinderrassen im Rothauspark - Streicheleinheiten, die die Limpurger Kuh in
aller Ruhe über sich ergehen läßt


Werner Ehmann und Siegfried Idler - und eine liebevolle Limpurger Mutterkuh mit ihrem Kalb.
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Limpurger Rind zur Rasse des Jahres 2011 gewählt
Wahl auf der GEH-Mitgliederversammlung am 27. Februar 2010
Bei der GEH-Jahreshauptversammlung vom 26. bis 28.02.2010 auf der idyllischen Fraueninsel im Chiemsee/Bayern wurde u.a. über die Wahl der gefährdeten Rasse des Jahres 2011 entschieden. Beworben hatte sich die Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. mit der ältesten noch existierenden württembergischen Rrinderrasse, dem Limpurger Rind. Harald Glasbrenner aus Tüngental, selbst Limpurger Züchter, warb vor knapp 100 aktiven GEH-Mitgliedern stellvertretend für die Limpurger Züchtervereinigung in einem begeisternden Beitrag für die Wahl zur GEH-Rasse des Jahres 2011.
Das Limpurger Rind, bekannt auch unter dem Namen "Leintäler" ist ein einfarbig gelbes / gelbrotes Rindvieh, das in der Region um Aalen, Schwäbisch Gmünd, Welzheim und Gaildorf beheimatet war und ist. Seinen Namen hat das Limpurger Rind von der Grafschaft Limpurg, von der ein Teil Ende des 18. Jahrhunderts, der Rest 1803 mit Württemberg vereinigt wurde. Die vorzügliche Eignung als Dreinutzungsrind (Milch, Fleisch, Arbeit) und im besonderen als Arbeitstier aufgrund des leichten Ganges, der Ausdauer und der Härte der Klauen war ein wesentlicher Grund, dass viele Kleinbauern an der bodenständigen Limpurger Rinderrasse festhielten.
Sehr geschätzt war die Fleischqualität der Limpurger bereits im 19. Jahrhundert. Das Fleisch wurde beschrieben als äußerst schmackhaft, besonders feinfaserig, saftig und gut marmoriert - Eigenschaften, die Kenner heute wieder schätzen.
Mit dem Projekt "Weideochse vom Limpurger Rind", das in Zusammenarbeit mit dem Slow Food Convivium Hohenlohe - Tauber - Main - Franken Ende 2008 startete, wird so die Sicherung des Fortbestandes durch gezielte Vermarktung und damit "Rasseerhalt durch Aufessen" unterstützt.
Die Besonderheit und Attraktivität der Limpurger Rinderrasse kann u.a. bei der Gründen Woche in Berlin im Januar 2011 bewundert werden, aber auch die Züchtervereinigung bietet jedes Jahr verschieden Anlässe, bei der die Limpurger bestaunt werden können.
GEH = Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdetet Haustierrassen e.V.
http://www.g-e-h.de

Limpurger Kuh Wespe: Auch mit 16 Jahren ist sie noch fit und munter auf der Weide in Tüngental bei Schwäbisch Hall (Herbst 2009).
Foto: Glasbrenner |
Mitgliederversammlung am 30. Januar 2010 in Schechingen / Ostalbkreis
Lebhafter Besuch - trotz winterlicher Straßenverhältnisse

Gut besetzt war der Saal im Gasthof Ochsen in Schechingen
Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Neuwahl des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden und des Beirats der Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V..
Der Vorsitzende Werner Ehmann und der stellvertretende Vorsitzende Josef Holl stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.
Bei der Wahl zum Beirat haben Rolf Friedel, Helmut Reusch und Friedrich Schwarz nicht wieder kandidiert.Vorsitzender Werner Ehmann bedankte sich bei ihnen ganz herzlich für ihre Arbeit mit einem kleinen Präsent.
Wiedergewählt wurden Martin Munz, Gerhard Rieger, Xaver Schmid, Gerhard Vogel und Gottfried Winter. Neu in den Beirat gewählt wurden Jürgen Holl, Martin Krauß und Albrecht Schupp.

Vorstand, Beirat, ehemalige Beiratsmitglieder, Zuchtleiter
von links: Gerhard Vogel, Albrecht Schupp, Martin Munz, Josef Holl, Werner Ehmann, Friedrich Schwarz, Rolf Friedel, Xaver Schmid, Gottfried Winter, Martin Krauß, Dieter Kraft - auf dem Foto fehlen Jürgen Holl, Helmut Reusch und Gerhard Rieger.
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Ab 10. Dezember 2009 online
Die Züchtervereinigung Limpurger Rind präsentiert ihre Aktivitäten zum Erhalt des Limpurger Rindes ab sofort auch im Internet. Bewusst wurde für den Start der 10. Dezember gewählt, dem internationalen Terra Madre Tag (www.slowfood.de) .
Im Mittelpunkt stehen neben der Beschreibung der Rinderrasse Hinweise auf - und Berichte von Aktivitäten der Züchtervereinigung Limpurger Rind e.V. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Projekt „Weideochse vom Limpurger Rind“ - getreu dem Motto „Rasseerhalt durch aufessen“ finden Sie auch hierzu Informationen.
Die Homepage ist nun in der Startphase und wird laufend ergänzt – besuchen Sie uns wieder auf dieser Seite.

Limpurger Kuh Linda von und mit Josef Holl, Heuchlingen - Riedhof / Ostalbkreis Foto: Arnold
Weitere Berichte zum Limpurger Rind siehe unter
http://www.rind-bw.de/limpurger.htm
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